Kleines Geschenk für die Mitglieder des Grosse Rates

Bern, 04. September 2013 – Das bernische Kantonsparlament soll die Motion „Offenlegung der Strategie Portalspitäler Spitalnetz Bern AG“ vollumfänglich an die Regierung überweisen und keiner der fünf Punkte als erfüllt abschreiben. Diese Bitte hat der Verein „Pro Geburtshilfe Riggisberg“ am Mittwoch im Rahmen einer Kundgebung auf dem Berner Rathausplatz den Grossrätinnen und Grossräten persönlich zusammen mit einem kleinen Geschenk übergeben. Die Übergabe erfolgte durch entlassene Hebammen des Regionalspitals Riggisberg.

Der Verein bittet die Mitglieder des Grossen Rates in einem Schreiben darum, den Regierungsrat als vorgesetzte Behörde des gemeinsamen Verwaltungsrats von Spitalnetz Bern AG und Inselspital zu einer transparenten und umfassenden Kommunikation anzuhalten. Die schriftliche Antwort des Regierungsrates auf die überparteilichen Motion erfüllte weder den Aspekt der Transparenz noch den umfassend zu sein. Einzelne Passagen lesen sich laut Verein wie „ein Freibrief zur sofortigen Schliessung“ der drei Landspitäler Aarberg, Münsingen und Riggisberg. Die Warnungen der Hausärzte, dass auch diese Spitäler als Rückhalt für ihre Tätigkeit unabdingbar sind, würden nicht thematisiert.

Die spezifisch auf die Geburtshilfe Riggisberg bezogenen Erklärungen und Argumente des Regierungsrates sind aus Sicht des Vorstands von „Pro Geburtshilfe Riggisberg“, des ehemalige Ärzte- und Hebammen-Team, aktuell Schwangeren sowie sowie den Mitglieder und Unterstützer „frauenfeindlich und in höchstem Masse ignorant“. So spreche der Regierungsrat der Geburtshilfe die „generelle Beliebtheit ab“ und qualifiziere sie als „Nischenangebot“. In der Folge unterstütze er zwar Nischenangebote, meine jedoch nur ein einziges Angebot – das der Geburtshäuser. „Kein Wort über die Wahlfreiheit der Frauen, auch bei komplexen Geburtssituationen wie Beckenendlagen, Status nach ein- oder mehrmaligem Kaiserschnitt oder Zwillingsgeburten eine vaginale Geburt zu versuchen“, heisst es im Schreiben an die Mitglieder des Grossen Rates.

Kontaktpersonen: Koordinator Medienarbeit, Markus Hostettler (079 292 52 24)

Beilage: Schreiben an die Mitglieder des Grossen Rates

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